Die Vogel Series LS und LC sind horizontale, einstufige Spiralgehäusepumpen mit geschlossenem Laufrad und ölgeschmiertem Lagerträger, gebaut in Prozessbauweise. Laut Originalbetriebsanleitung erfüllen sie nahezu alle technischen Anforderungen der ISO 5199 (EN 25199). Der Druckstutzen reicht bei der LS von DN 125 bis DN 600, bei der LC bis DN 400; für DN 32 bis DN 150 führt der Hersteller eigene Baureihen (LSN und IC, bei der LC die ICP). Gefördert werden reine und leicht verunreinigte Flüssigkeiten ohne gröbere Feststoffe: Kalt- und Heisswasser, Kondensat, Deionat, Öle, Solen, Laugen und Säuren, bei der LS auch Stoffsuspensionen bis 1.2 %.
Die beiden Baureihen unterscheiden sich im zulässigen Gehäusedruck: die LS erreicht 16 bar, die LC 25 bar. Beide fördern Medien bis 180 °C und laufen bis 1750 min⁻¹. Die Werkstoffe reichen von Grauguss 0.6025 mit Sphäroguss-Gehäuse über unlegierten Stahlguss 1.0619 bis zu legiertem Stahlguss 1.4408; darüber hinaus stehen Duplex 1.4462 und 1.4517 zur Verfügung. Welle und Wellenschutzhülse bestehen standardmässig aus rostfreiem Stahl 1.4021, Bronzelaufräder gibt es nur bei der LS. Abgedichtet wird mit Packungsstopfbuchse oder mit Gleitringdichtungen nach EN 12756 (DIN 24960), einfach, doppelt oder als Patronendichtung; die Packungsstopfbuchse ist bis 140 °C zugelassen, mit Kühlstopfbuchse bis 180 °C.
Angetrieben wird über Elektromotor und elastische Kupplung auf einem gemeinsamen Fundamentrahmen. Mit einer Ausbaukupplung lassen sich Laufrad, Wellenabdichtung und Lagerträger ziehen, ohne Pumpengehäuse und Motor aus der Anlage zu lösen; das vereinfacht die Demontage. Die Wälzlager sind serienmässig ölgeschmiert und für Dauerbetrieb ausgelegt, Fettschmierung ist Sonderausführung. Für Dauerbetrieb nennt der Hersteller ein Förderstromfenster von 0.3 bis 1.2 mal dem Wert im Wirkungsgradoptimum. In explosionsgefährdeten Bereichen sind Packungsstopfbuchse und Fettschmierung nicht zugelassen. Bei Auslegung, Montage und Service unterstützen wir Sie.