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Spiralgehäusepumpe Vogel Series LS, LC: blaue einstufige Pumpe mit Flansch-Saugstutzen vorn, Druckstutzen oben, Lagerträger und freiem Wellenende, ohne Motor

Vogel Series LS, LC Spiralgehäusepumpen nach ISO 5199

Für Druckstutzen ab DN 125 gibt es die Vogel Series LS und LC als einstufige Spiralgehäusepumpen in Prozessbauweise. In Industrie, Kraftwerken und Fernwärme fördern sie reine oder leicht verunreinigte Flüssigkeiten wie Kondensat, Öle, Laugen und Säuren. Zulässig sind bei der LS 16 bar und bei der LC 25 bar Gehäusedruck, bei beiden Medien bis 180 °C. Die LS fördert bis 4600 m³/h, die LC bis 2800 m³/h. Gloor Pumpenbau liefert die Vogel Series LS und LC in der Schweiz, berät bei der Auslegung und übernimmt Montage und Service.
Spiralgehäusepumpen mit zwei Gehäusedrücken: bis 16 bar mit der LS, bis 25 bar mit der LC
Die Vogel Series LS und LC sind horizontale, einstufige Spiralgehäusepumpen mit geschlossenem Laufrad und ölgeschmiertem Lagerträger, gebaut in Prozessbauweise. Laut Originalbetriebsanleitung erfüllen sie nahezu alle technischen Anforderungen der ISO 5199 (EN 25199). Der Druckstutzen reicht bei der LS von DN 125 bis DN 600, bei der LC bis DN 400. Für DN 32 bis DN 150 führt der Hersteller eigene Baureihen (LSN und IC, bei der LC die ICP). Gefördert werden reine und leicht verunreinigte Flüssigkeiten ohne gröbere Feststoffe: Kalt- und Heisswasser, Kondensat, Deionat, Öle, Solen, Laugen und Säuren, bei der LS auch Stoffsuspensionen bis 1.2 %.
Die beiden Baureihen unterscheiden sich im zulässigen Gehäusedruck: die LS erreicht 16 bar, die LC 25 bar. Beide fördern Medien bis 180 °C und laufen bis 1750 min⁻¹. Die Werkstoffe reichen von Grauguss 0.6025 mit Sphäroguss-Gehäuse über unlegierten Stahlguss 1.0619 bis zu legiertem Stahlguss 1.4408; darüber hinaus stehen Duplex 1.4462 und 1.4517 zur Verfügung. Welle und Wellenschutzhülse bestehen standardmässig aus rostfreiem Stahl 1.4021, Bronzelaufräder gibt es nur bei der LS. Abgedichtet wird mit Packungsstopfbuchse oder mit Gleitringdichtungen nach EN 12756 (DIN 24960), einfach, doppelt oder als Patronendichtung; die Packungsstopfbuchse ist bis 140 °C zugelassen, mit Kühlstopfbuchse bis 180 °C.
Angetrieben wird über Elektromotor und elastische Kupplung auf einem gemeinsamen Fundamentrahmen. Mit einer Ausbaukupplung lassen sich Laufrad, Wellenabdichtung und Lagerträger ziehen, ohne Pumpengehäuse und Motor aus der Anlage zu lösen; das vereinfacht die Demontage. Die Wälzlager sind serienmässig ölgeschmiert und für Dauerbetrieb ausgelegt, Fettschmierung ist Sonderausführung. Für Dauerbetrieb nennt der Hersteller ein Förderstromfenster von 0.3 bis 1.2 mal dem Wert im Wirkungsgradoptimum. In explosionsgefährdeten Bereichen sind Packungsstopfbuchse und Fettschmierung nicht zugelassen. Bei Auslegung, Montage und Service unterstützen wir Sie.
Einsatzbereich
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Anwendungen
Wasserversorgung und Wasseraufbereitung
Kühlkreisläufe und Industriewasserförderung
Heizungs- und Klimakreisläufe
Chemische Industrie und Förderung aggressiver Medien
Kraftwerke, Fernwärme und Hüttenwerke
Zucker-, Papier- und Zellstoffindustrie
Industrie und Gewerbe
Technische Daten
Fördermenge: bis 4600 m³/h (LS), bis 2800 m³/h (LC)
Förderhöhe: bis 170 m (LS), bis 100 m (LC)
Max. Betriebsdruck: bis 16 bar (LS), bis 25 bar (LC)
Temperatur des Fördermediums: bis 180 °C
Druckstutzen: DN 125 bis DN 600 (LS), DN 125 bis DN 400 (LC)
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